14. Bühler Zwetschgenfestturnier 2011

Der Tag als der Regen kam …..

Hier aber erst einmal das Ergebnis:

Turnier A:

Platz 1:            Silberreiss Gérard mit Muller Pierre (Strasbourg)

Platz 2:            Schubert Cedric mit Dalein Daniel (Malsch / FT Freiburg)

Platz 3/4:        Camara Sekou mit Bröckl Franz (BF Gernsbach / BC Bühl)

                         Köberle Gebhard mit Feyertag Etienne (Bietbouler Steinegg / Strasbourg)

Turnier B:

Platz 1:            Queyrel Fabrice und De Boer Hannie (BC Bühl / Drommedaris NL)

Platz 2:            Roy Fabrice und Vieweg Peter (BPV Freiburg / BC Stuttgart)

Platz 3/4:        Meckler Peter mit Malenta Jerzy (BC Rastatt / BF Gernsbach)

                        Graf Alex mit Schreiber Rolf (FV Ubstadt)

Nun die Siegerfotos:

alt

oben: 1. Sieger im A-Turnier: Silberreiss Gérard mit Muller Pierre (Strasbourg)

alt

oben: 2. Sieger im A-Turnier: Schubert Cedric /  Dalein Daniel (Malsch / FT Freiburg), wo ist DD?

alt

oben: geteilter 3. Platz  im A-Turnier, von links: Sekou Camara und Franz Bröckl (Gernsbach/Bühl)

alt

oben: geteilter 3. Platz im A-Turnier, von links: Köberle Gebhard mit Feyertag Etienne (Bietbouler Steinegg / Strasbourg)

alt

oben: die Finalisten des B-Turniers, links: Roy Fabrice und Vieweg Peter (BPV Freiburg / BC Stuttgart) als 2. Sieger sowie rechts: Queyrel Fabrice und De Boer Hannie (BC Bühl / Drommedaris NL) als 1. Sieger.

Zuletzt der Bericht:

Der Tag begann ruhig und spätsommerlich schön: Sonnenschein, eine noch angenehme, fast schwüle Wärme und dennoch klare Weitsicht auf die vor der Haustür liegenden Schwarzwaldhöhen. 37 Doubletten, die sich – trotz der zahlreichen gleichzeitig stattfindenden Deutschen Meisterschaften – nach Bühl aufgemacht hatten, freuten sich auf ein gemütliches, überschaubares Ranglistenturnier des Verbands BBPV. Sie kamen z. B. aus Holland, aus Frankreich, aus Edingen-Neckarhausen, Bruchsal, Mühlacker, Steinegg, Stuttgart, Rheinau, Gutach und Freiburg – um nur einige Orte zu benennen. Beachtlich! Und unseren Dank dafür!

Es konnte also der Modus Poules und anschließend A-, B-Turnier (KO) angewandt werden. Z. B.: In einen Poule wurden 4 Mannschaften gelost. Dann spielte Position A gegen Position B sowie C gegen D. Anschließend spielten die Sieger dieser Partien gegeneinander, ebenso die Verlierer. Diese Konstellation gewährleistet immer 1 Team mit 2 Siegen, das sich direkt für das A-Turnier qualifiziert hat sowie 1 Team mit 2 Niederlagen, welches unverzüglich ins B-Turnier wandert. Ebenso gewährleistet sind 2 Teams mit ausgeglichenem Spielkonto. Diese müssen in der 3. Poulerunde, der Barrage, die 2. Mannschaft mit 2 Siegen ausspielen. Der Sieger spielt weiter in A, der Verlierer in B. Dieses Verfahren verläuft zeitlich parallel in allen Poules.

Von den Abläufen her ging alles relativ zügig und komplikationlos vonstatten. Auch die „Guten“ setzten sich allmählich von den „weniger Guten“ ab. Dennoch kam es zu der einen oder anderen kleinen Überraschung: Favorisierte Doubletten scheiterten bereits in den Poules bzw. in den folgenden Achtelfinals frühzeitig.

So gegen 16:00 Uhr kam Wind auf und es verdüsterte sich fast schlagartig. Die ersten harmlosen Tropfen fielen, behinderten jedoch die Achtel- und Viertelfinalspiele im A- und B-Turnier nur temporär. Dann allerdings, so gegen 17:00 Uhr, begann es wie aus Eimern zu kübeln. Wassermassen, die die Anlage binnen Kurzem unter Wasser setzten, als wären wir in eine Seenlandschaft gebeamt worden. Ganz kurze Unterbrechungen wurden genutzt, um Spiele fortzusetzen oder zu beenden. Die vorsorglich aufgestellten Sonnenschirme wurden zu Unterständen umfunktioniert, die jedoch nur kurz Schutz boten. Sich darunter geflüchtete Akteure konnten nur noch mit Mühe visuell ausgemacht werden. Der ausgezeichnete Spielbahnenbau des Bühler Boule-Clubs, die verlegten Drainagen und ein leichtes Neigungsgefälle ermöglichten ein schnelles Versickern bzw. Abfließen der Wasserflächen. Letztlich kannte und kennt das ein Jeder von uns und wir Alle kommen mit Geduld und Langmut gut damit zurecht! Es ist eben eine Freiluftveranstaltung, die sich den Wetterkapriolen anpassen muss.

Der mit Sekou Camara (Gernsbach) spielende Bühler Franz Bröckl, hatte sich im Schnellverfahren in das Halbfinale A vorgespielt. Den ersten Poulesieg errangen sie gegen ein Doublette aus Steinegg. In der 2. Poulebegegnung trafen sie auf die Paarung Matthias Ungerer und Christian Kalms aus KA-Grünwinkel, die in der BaWü-Liga spielen, der höchsten Spielklasse in unserem Land. Dieses Spiel war sehr spannend und konnte nur knapp Glück gewonnen werden. Mit 2 Siegen waren sie also aus der Poulerunde heraus direkt für das A-Turnier qualifiziert. Im folgenden Achtelfinalspiel kam es dann zu einem Zusammentreffen mit dem Bühler Doublette Rita Schneider und Mario Werner, die sich ebenfalls ins A-Turnier vorspielen konnten. Auch dieses Spiel ging relativ glatt an Camara/Bröckl. Der Viertelfinalspiel-Sieg gegen ein Team aus Gernsbach fiel hoch aus und war sehr schnell herausgespielt. Das Halbfinale in einem A-Turnier mit Ranglistenbewertung zu erreichen ist schon eine bemerkenswerte Angelgenheit. Dort war dann allerdings Schluß: gegen das Spitzen-Doublette Cedric Schubert/Daniel Dalein (Malsch/Freiburg) darf man keine Minute die Konzentration und Kontrolle vernachlässigen. Dies wird sofort bestraft. Bei 7:11, schoß Sekou mit seiner Letzten für 3. Er traf auch, die im Konterbereich liegende Sau lief aber leider ins Nachbarspielfeld auf ca. 14 m davon, mit 1 Vorteil Gegner. Seine letzten beiden Kugeln legte Franz dann zu kurz. Das ließ sich Cedric mit seinen letzten Beiden nicht mehr nehmen.

Das Senioren-Team aus Strasbourg, Silberreiss Gérard mit Muller Pierre, zeigte uns Allen, daß man im vorgerückten Alter durchaus noch mit den Jüngeren mithalten und noch Turniere gewinnen kann. Aus meiner persönlichen Sicht, war dies sowohl eine hervorragende Leistung, als auch eine große Überraschung. Gratulation und Hochachtung! Dies gilt auch den beiden bekannten Größen Cedric Schubert und Daniel Dalein, die den 2. Platz belegten.

Erwähnt werden muß noch ein anderes Mitglied des Bühler Boule-Clubs: Fabrice Queyrel erspielte sich mit seiner Freundin aus den Niederlanden, Hannie De Boer, den Sieg im B-Turnier. Eine schöne Leistung. Gratulation an Euch!

Dank auch allen Bühler Akteuren, die als SpielerInnen angetreten sind, aber nicht bis in die Finals vordringen konnten. Dank aber vor allem den Bühlern, die in zwei Schichten für einen reibungslosen Ablauf, für ausreichend „Speiß` und Trank“, gesorgt haben.

Eine kleine Fotoserie könnt ihr – wie gewohnt – gefahrlos auf facebook einsehen. Bitte dazu diesem link folgen: