beim

Willkommen
Wir trainieren nicht nur Techniken und Taktiken, sondern auch Verhaltensweisen und Rituale vor bzw. während des Wettkampfs (Liga- & Pokalspiel, Turniere & Meisterschaften). Auch eine gezielte Vorbereitung auf eine neue Ligasaison soll hier Thema sein.
o Im Doublette: Wer legt & wer schießt?
o Im Triplette: Wer legt & wer schießt? Wer spielt Milieu?
o Und hier bitte niemals mehr: „Das ist mir egal“!
o Münze für die Platzwahl
o „Sau“ zum Auswurf bei Wahlgewinn
o Maßband zum Messen
o Und hier bitte niemals mehr: „Hat wer ein Maß dabei?“!
o Kreis-Markierungshilfsmittel
o Lappen (wegen Nässe, Staub usw. nach subjektivem Empfinden)
o Carrée oder nicht (bei Turnieren)
o Ausgewähltes Spielfeld plus die beiden angrenzenden Spielfelder
o durch Aussage, wenn für alle Beteiligten klar ersichtlich
o durch messen, wenn nicht für alle Beteiligten klar ersichtlich
o Wer den Punkt für sich beansprucht, hat dies durch Messen zu bewerkstelligen.
o Bestehen nach Messen und Gegenmessen (durch den Gegner) noch Zweifel, wird sofort ein Schiedsrichter bemüht.
o Was macht der wie und mit welchem Erfolg!?
o Kann ich durch diese Beobachtung partizipieren/Nutzen daraus ziehen!?
Einwechseln! – Auswechseln?
Einsatz eines Ergänzungsspielers
Ich benutze hier den Terminus Ergänzungsspieler statt Ersatzspieler.
Es ist dies ein sehr sensibles Thema. Jedes unserer Teams kann und sollte dieses besprechen/ausdiskutieren und eine für die Saison gültige Entscheidung treffen.
Als Diskussionsgrundlage und Entscheidungshilfe möchte ich meine folgenden Überlegungen vorstellen:
o Eine solche Entscheidung ist in jeglicher Hinsicht eine äußerst ehrenwerte! Diesem Akteur sollte im nächsten Spiel die Möglichkeit „Zurückzukommen“ eingeräumt werden – wenn er dies denn möchte.
Wir sind nur dann eine Einheit, wenn wir dies im Miteinander auch praktizieren. Und Praktizieren heißt, miteinander reden & miteinander reden & miteinander reden & ….
Zumindest für die 1. Mannschaft geltend sollte versucht werden, Folgendes umzusetzen:
Findungsphase (ca. 2 Wochen):
Mindestens 4 Wochen vor Ligastart wird Team 1 mit einem gezielten Aufbau beginnen. Diese Spielerinnen und Spieler werden dann versuchen, für die Liga harmonische Formationen im 2:2 und im 3:3 zu finden. Einerseits gibt es dabei schon gewisse Vorstellungen, anderseits müssen sich diese auch bewähren. Dies geschieht durch Ausprobieren und Feststellen sowie ggf. durch Korrektur. Wir erarbeiten uns also ein personales Konzept an Aufstellungen.
Testphase (ca. 2 Wochen):
Die gefunden Formationen testen sich weiterhin aus. Sie spielen gegeneinander und gegen Formationen aus den anderen Ligateams unseres Vereins. Dies unterstellt, dass diese Mannschaften in etwa die gleiche Vorgehensweise in Angriff nehmen. Auf diese Weise kann man noch einmal personell und taktisch Feinabstimmungen vornehmen. Vielleicht ist es auch sinnvoll, einen Freundschafts-Wettkampf gegen einen anderen Verein auszutragen. In Frage kämen Teams aus Achern und/oder Rastatt.
Dieses Herausfinden und Testen findet am Dienstag und/oder am Mittwoch statt. Wir können noch darüber diskutieren, ob dies für den gesamten Abend gilt, oder z.B. nur für 2 Stunden.
Am Freitag steht das individuelle Training an, zu dem jedes Vereinsmitglied eingeladen ist – insbesondere alle LigaspielerInnen. Die Trainingsresistenden spielen nach Belieben – ohne jedoch die Anforderungen der jeweiligen Liga aus den Augen zu verlieren. Am Vorabend eines anstehenden Spieltages sollte der Spaß und die Lockerheit im Vordergrund stehen sowie das Organisatorische für den nächsten Tag. Schon zu diesem Zeitpunkt steht im Wesentlichen dann also fest, wie „aufgelaufen“ und gespielt werden wird (aufgrund der vorhergehenden Phasen).
Am Samstag und am Sonntag steht die allgemeine Geselligkeit im Vordergrund. Gespielt wird, was, wie und mit wem auch immer, man Lust hat.
Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang die Bemühungen derjenigen unter uns, die im Turnier- und Meisterschaftsgeschehen versuchen, sich zu etablieren. Neben einem guten Abschneiden im Liga- & Pokalwettbewerb sollte es für jeden Engagierten ein Anliegen/Bedürfnis sein, die Atmosphäre und das Niveau von Top-Turnieren sowie natürlich von Landes- und Deutschen Meisterschaften kennen zu lernen. Um dort vielleicht einmal für die eine oder andere Überraschung zu sorgen, muß die eigene Qualität in Sachen Technik, Taktik und Psyche (um nur einige zu nennen) stimmen. Dies muß man sich erarbeiten, dies muß man im Training tausendfach automatisiert haben. Diese „Arbeit“ fällt einfach leichter, wenn man sie mit Gleichgesinnten, auf (subjektiv) mindestens gleichem Niveau, bewerkstelligt.
Vereinzelt wurden Stimmen laut, die eine Separierung bzw. eine elitäre Ausrichtung befürchten. Das kann ich nicht nachvollziehen – aus den o.a. Gründen. Es liegt im Vereinsinteresse, dass möglichst viele Mitglieder Liga spielen und somit zunehmend mehr Ligateams gemeldet werden können. Dass möglichst alle Teams dabei gut abschneiden. Dass dann diese Teams versuchen, ein bestimmtes Niveau zu halten und nachhaltig auszubauen, sollte in der Natur der Sache liegen. Sollte sich zudem ein Vereinsmitglied z.B. bei einer Meisterschaft in den Vordergrund spielen können, so ist dies ein unschätzbarer Imagegewinn für den Verein an sich.
Man bedenke zudem, dass die eigentliche Ligaspielsaison bereits im Juli abgeschlossen ist.