Oberliga 2011 – Bühl I – Rückblick

5. Spieltag

Bühl I erspielt sich die Meisterschaft in der Oberliga

Das Team 1 des Bühler Boule-Club e.V. reiste angespannt aber voller Vorfreude und Zuversicht nach Ötisheim zum alles entscheidenden Großspieltag. Als Tabellenzweiter warteten der Tabellenführer Ötisheim in der ersten Spielrunde, der Tabellendritte Rastatt in der zweiten sowie Graben-Neudorf in der abschließenden Runde als Gegner.

Unsere Devise lautete: das erste Spiel müssen wir gewinnen und die beiden folgenden dürfen wir nicht verlieren! Vor Spielbeginn bildeten wir  einen geschlossenen Kreis, nahmen uns gegenseitig alle an den Händen, schlossen für 10 Sekunden die Augen, ließen die Kräfte und Energien fließen und machten uns dann ans Werk.

Mannschaftsführer Oliver Anders, Chris Rapp, Franz Bröckl, Rita Schneider, Mario Werner, Sorin Toader-Tirichita und Fabrice Queyrel blendeten alle Enttäuschungen und Frustrationen der Vorjahre aus, in denen eine ebenso mögliche Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg verspielt wurden. Beherzt und mutig, hoch konzentriert und immer auf der Höhe des Geschehens, stets druckvoll sowie konstant geduldig wurde fast 10 Stunden lang Pétanque auf hohem Niveau gespielt.

Ötisheim 1, der hochgehandelte Titelaspirant mit Heimspielvorteil und Fanunterstützung, konnte mit 3 zu 2 bezwungen werden: nach den Tripletten stand es noch ausgeglichen 1 zu 1 und die Ötis waren der erwartet starke Gegner. Sie boten uns Paroli was das Zeug hielt und dies war ja auch nur zu verständlich! Oli und Rita erhöhten in den entscheidenden Doubletten auf 2 zu 1 und dann waren es Franz und Fabrice, die den entscheidenden 3. Punkt zum Gesamtsieg erspielten, der nun die Tabellenführung bedeutete.

Nun galt es, diese Platzierung nicht mehr aus der Hand zu geben. Es war ein hoch gestecktes Ziel, das uns selbstverständlich gehörigen Druck machte – aber genau so wollten wir es ja haben! Der Gegner Rastatt – sichtlich angeschlagen durch eine Niederlage in der ersten Spielrunde – wollte sich nun rehabilitieren Auch hier stand es nach den Tripletten 1 zu 1. Wieder waren die Doublette-Formationen gefordert und auch diesmal konnten wir 2 von 3 Spielen gewinnen. Zuerst beendeten Franz/Fabrice ihr Spiel erfolgreich, dann machten Rita/Oliver den Sack zu! Welche Freude bei allen Akteuren!

Fast 7 Stunden waren nun bereits vergangen und wir waren jetzt nur noch einen Sieg von der Meisterschaft entfernt. Körper und Geist waren bis zu diesem Zeitpunkt bereits sehr in Anspruch genommen, der Wille zum Erfolg und der unbedingte Zusammenhalt Aller jedoch umso stärker ausgeprägt. Nach unserem dritten rituellen Einschwören gingen wir mutig das alles entscheidende Spiel gegen Graben-Neudorf 1 an. Wir taten uns anfangs schwer gegen diesen vermeintlich leichten Gegner, denn der eigentliche Gegner war in unseren Köpfen zugange. Aber wir schafften diese doppelte Hürde, konnten uns selbst und die Grabener in Schach halten und gewannen beide Tripletten letztlich sehr überzeugend zu 0 und zu 4. Nur noch ein Doublette-Sieg war vonnöten, um unser großes Ziel zu realisieren. Und jetzt trat das Doublette Chris/Sorin entscheidend in den Mittelpunkt des Geschehens, indem sie ihr Spiel mit einem schnellen Sieg (zu 2) beendeten. Welche Erleichterung bei allen Akteuren! Franz und Fabrice erhöhten dann noch pflichtschuldig auf den Endstand 4 zu 1.

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Geschafft! Die Freude war übergroß und so manches Tränchen kullerte von glühenden Wangen. Die Meisterschaft war errungen und erspielt sowie der Aufstieg in die Regionalliga (zweithöchste Liga in BaWü) geschafft.

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Eine geschlossene Mannschaftsleistung über die gesamte Spielzeit hinweg war der Garant dafür. Unterschiedliche Charaktere, Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten, haben zusammengefunden und sie haben gebündelt, was alles an individuellen Ressourcen vorhanden war. Jede/r Einzelne war ein produktiver Baustein zu einem Gebilde, das ausgerichtet war auf ein gemeinsames Ziel. Die gegenseitige Akzeptanz, das verständnisvolle Zulassen von Eigenheiten, ja das Profitieren davon, waren entscheidende Faktoren für diesen Erfolg. Der gesunde sportliche Ehrgeiz war groß genug, um in einem Liga-Wettbewerb auch allerletzte Reserven zu mobilisieren. Das gemeinsam formulierte Ziel „Meisterschaft“ wurde erreicht durch Qualität, Konstanz, Geduld und eben Zusammenhalt.

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Auf dem Meisterschaftsfoto fehlt Sorin Toader-Tirichita, unser „beste Mann“, der kurz nach Spielschluß abreisen mußte.

In diesem Team spielten in dieser Saison je einmalig Andrzej Graeser, Peter Anders und Klaus Storz (von Bühl II). Auch sie haben ihren Teil dazu beigetragen. Danke dafür!

Wir dürfen uns also selbst gratulieren! Und das wollen wir dann auch an einem schönen lauen Sommerabend tun: als Würdigung und Anerkennung einer hervorragender Gesamtleistung!

Nachfolgend einige bewegende Fotos.

Alle Fotos des Tages könnt ihr – wie immer – gefahrlos und direkt in meiner facebook-Galerie einsehen Fotos gemacht haben Rita, Franz und Sorin. Hier der link dazu:

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4. Spieltag:

Das Oberligateam Bühl I mußte am 28.05.11 zum vorentscheidenden Spieltag nach Rastatt.

Das war Gestern ein großer Tag für uns Bühler. Nach einem sehr klaren Sieg gegen Durlach 1 sowie einem deutlichen gegen Ötisheim 2 konnte sich Bühl I vom 3. auf den 2. Tabellenplatz verbessern. Damit kommt es am letzten Spieltag in Ötisheim zum „Showdown“ – für den wir nun jedoch bestens gerüstet und motoviert sind!

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Es war nicht die erwartet schwere Begegnung gegen die Durlacher. Erstaunlicherweise hatten sie uns nicht viel entgegenzusetzen: zu 5 und zu 9 gewannen wir die Tripletten sowie abschließend die Doubletten zu 4, zu 10 und wieder zu 4. Vielleicht hatten sie mehrheitlich einfach nur keine entsprechende Tagesform, um uns wirklich Paroli bieten zu können. Wie auch immer, wir nahmen dies dankend an und konnten mit diesen Siegen unser angeknacktes Selbstvertrauen wieder heilen.

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Das Spiel gegen Ötisheim 2 war dagegen schwerer als angenommen. Das deutlich erscheinende Ergebnis mußten wir uns hart erarbeiten! Sie waren taktisch wesentlich mutiger als die Durlacher und ihren spürbaren Willen, konstant gut zu legen, konnten sie überwiegend auch umsetzen. Wir lieferten uns einen guten Wettkampf bei sehr freundschaftlicher und aufgeschlossener Atmosphäre. Danke und unseren Respekt den Ötis!

Für uns spielten an diesem Tag: Oliver Anders, Sorin Toader-Tirichita, Rita Schneider, Mario Werner, Chris Rapp, Franz Bröckl sowie als Ausleihe von Bühl II Fabrice Queyrel, der mehr war für uns als ein adäquater Ergänzungsspieler. Er hatte einen ausgesprochen guten Tag, spielte alle Spiele durch und dies mit einer sehr hohen Trefferquote. Merci à toi, Fabrice!

Gratulation an Alle: es gab eine ausgesprochen gute Kummunikation vor, während und nach den Spielen. Jede/r war bemüht sein Bestes zu geben, für sich selbst aber auch für den Mitspieler. Es war schön, an diesem Tag ein Teil dieses Teams gewesen zu sein! Weiter so! Wir schaffen das, wovon wir träumen. Wir realisieren das, was wir uns schon seit Jahren vornehmen.

Alle Fotos auf facebook. Hier der link:

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.157242254341451.38316.100001670325963&l=e74a32e1c0

Die Spiele:

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Die Tabelle:

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Bemerkungen des Ligaleiters:

„Danke Rastatt, es war wieder mal ein Super Spieltag. Wetter wie von mir bestellt, Danis Bistro mit tollen Service wie immer und die Spieler in bester Stimmung. Und natürlich tolle Spiele. Immerhin gab es 4 Funnys und zweimal ein 0:5. Wobei mir eines davon besonders weh tat, nämlich das von Durlach gegen Bühl. Denn wenn meine Neutharder nicht dabei sind, gehört mein Herz aus Heimatverbundenheit natürlich Durlach. Und fast vergessen, noch ein Danke schön an unseren Schri Gustav Glaser, der die Partie mit ruhiger Hand durch die 7 Stunden geführt hat.“

 

3. Spieltag:

Das Oberligateam Bühl I mußte nach Neuthard, um dort den 3. Spieltag auszutragen.

Im 1. Spiel galt es, gegen Ubstadt 1 anzutreten und zu bestehen. Dieser Gegner wurde in (fast) jeder Hinsicht in Schach gehalten: beide Tripletten konnten in dieser 1. Spielrunde gewonnen werden, eines davon allerdings mit Mühe (zu 3 und zu 12). Mit Zuversicht gingen wir nun in die anschließende Doubletten-Runde. Am Ende standen 2 zu 1 Siege zu Buche (zu 0 und zu 3 die Siege, zu 8 die Niederlage). Der Endstand 4 zu 1 war sehr zufriedenstellend.

Mit einem „gutem Gefühl“ und einer zuversichtlichen Einstellung gingen wir nun die Begegnung gegen Eggenstein 1 an. Auch hier konnten beide Tripletten gewonnen werden! Zu 6 und zu 7 hieß es nach dem Ende. Es zeichnete sich in dieser Runde aber auch ab, daß wir uns gegen diesen Gegner schwerer taten bzw. dies in der abschließenden Doublette-Runde tun würden. Diese allgemeine Einschätzung in allen Ehren, sie war durchaus berechtigt, aber zeichnete sich da schon Etwas ab, was dann auch tatsächlich eingetreten ist? War es – mit Verlaub – auch etwas „Selbstgemachtes“? Hatten wir diese Begegnung im positiven Sinne schon abgehakt? Hat jedes Doublette gedacht/gehofft, von den anderen beiden Doubletten wird schon eines den notwendigen Siegpunkt erspielen? Oder es waren halt einfach nur 3 sportliche Niederlagen? Der Gegner war besser! Gratulation! Selbstverständlich gilt beides! In genau diesen 3 Spielen hatten die Eggensteiner Etwas, was wir nicht hatten – und genau deshalb haben sie auch verdient gewonnen!

Das Folgende hat uns dann Alle letztendlich „sprachlos“ gemacht und sollte im Hinblick auf die noch ausstehenden Spieltage aufgearbeitet werden: 3 Niederlagen! Mit zweimal zu 11 knapp, mit einem zu 1 deutlich! Die Enttäuschung war natürlich groß und damit die angestrebte Tabellenführung vergeben. Dennoch liegt es – umständehalber bzw. glücklicherweise – immer noch ausschließlich an uns, den Traum von der Meisterschaft zu realisieren!

Persönliche Gedanken dazu:

Es geht dabei um die 4. Dimension in unserer Sportart, wie es aber auch in allen anderen Sportarten der Fall ist. Neben „Länge“, „Breite“ und „Höhe“, den geometrischen Dimensionen unseres Spiels, existiert – hin und wieder sehr schmerzlich zu erfahren – auch der „psychologische Aspekt“! In einer Gruppe von Akteuren sind stetig Prozesse im Gange, mit unterschiedlich ausgeprägter Dynamik. Die mentale Verfassung des Einzelnen ist in der Regel Ausgangspunkt solcher Prozesse, die positiver, aber auch negativer Natur sein können. Das Verhalten, die Ausstrahlung eines Einzelnen kann befügelnd aber auch hemmend wirken – auf andere Einzelne, aber auch auf eine ganze Gruppe. Ich sagte, in der Regel – es kann jedoch auch genau anders herum funktionieren. Wenn eine latente Verunsicherung/Hemmung bei einer Mehrzahl der Gruppenmitglieder vorhanden ist, dann kann sich dies spürbar auf einen „mental starken“ Mitstreiter auswirken und dieser passt sich der vorherrschenden, unterschwelligen aber spürbaren Grundstimmung an. Dies kann ein schleichender Prozeß sein, es kann aber auch von einem auf den anderen Moment geschehen.

Ich denke schon, daß ihr versteht, was ich hier eigentlich ansprechen möchte. Es geht hier nicht um: Gut oder Schlecht, Können oder Gönnen, Technik oder Taktik, oder allgemein darum, einen Schuldigen für eine Niederlage ausfindig zu machen. Es geht um das „Gefühl“, das jeder von uns kennt, wenn ein Spieltag oder ein Turnier mit der ersten Begenung beginnt. Bei dem Einen kann es eine echte „Vorfreude“ sein, bei einem Anderen eine „echte Beklemmung“. Das Eine muß man versuchen über den Zeitablauf aufrecht zu erhalten, das Andere möglichst schnell auf ein Narmalmaß abzubauen. So oder so, erreicht werden sollte im Idealfall eine „mentale Stärke“, die es dem Spieler erlaubt, genußvoll sein Repertoir abzuspulen, in dem Wissen, es ist vorhanden und muß nur abgerufen werden.

Laß uns einmal vertrauensvoll über diese „Gefühle“ sprechen, dann verstehen wir vielleicht anschließend mehr voneinander und können uns gegebenenfalls mit den geeigneten Maßnahmen unterstützen. Wer in der Lage ist, auszusprechen, was ihn ggf. hemmt und/oder belastet, der hat den Anfang zur positiven Bewältigung gemacht. So etwas kann sich ausschließlich positiv auf eine Gruppe, auf ein Team auswirken. Keiner verliert „sein Gesicht“, im Gegenteil, „das Team gewinnt an Kontur und schärft sein Profil„.“

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Es spielten: Sorin, Chris, Oliver, Mario, Franz, Klaus und Rita.

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Weitere Fotos spiegeln die Atmoshäre des Spietages wieder:

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Bühl I  –  Oberliga

2. Spieltag:

Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrte das Oberligateam aus Linkenheim zurück.

Gegen Ettlingenweier 1 ging gleich die 1. Begegnung des 2. Spieltages mit 2:3 verloren. Wir taten uns alle schwer, mit einer gesunden Aggressivität in den Tag zu starten – obwohl es dafür keinerlei Grund gab. Der vermeintlich leichtere der beiden heutigen Gegner bot uns in den beiden Tripletten Paroli und die Doubletten konnten sie knapp für sich entscheiden. Die partnerschaftliche Zuwendung in allen Formationen stimmte in unserem Team, die Aufmunterung und Unterstützung war gegeben, taktische Maßnahmen wurden nicht im Alleingang getroffen: im Grunde – wie schon erwähnt – stimmte es in der Mannschaft. Vielleicht wurde im Einzelfall einfach zu vorsichtig, zu wenig aggressiv, vorgegangen und so das Spiel aus der Hand gegeben. Wir haben zu oft reagiert, anstatt dominant zu agieren.

Im Wesentlichen wurde dies auch in der folgenden Spielpause so analysiert und mit neuer Zuversicht gingen wir in die 2. Partie des Tages gegen BcA Karlsruhe 1. Es sollte sich auszahlen! Die beiden Tripletten konnten unterm Strich deutlich gewonnen werden, und in den drei Doubletten waren wir nur in einem Fall relativ chancenlos. Die spielbegleitenden Umstände innerhalb der Mannschaft stimmten, wie eben auch schon in der ersten Begegnung, hinzu gesellte sich der Wille zum Agieren. Wer beständig versucht, den Gegner bei allen Akionen unter Druck zu setzen, wird am Ende auch dafür belohnt werden. Mit 4:1 ging die 2. Begegnung klar an uns.

Angesprochen werden muß auch die einvernehmliche Bereitschaftv aller Beteiligten hinsichtlich des Wechselns. Dies funktionierte an diesem Tag vorbildlich! Und das besonders Erwähnenswerte dabei: man wechselte sich selber aus! Derjenige Akteur, der etwas verunsichert war, oder der mit den – zugegebener Weise sehr schwierigen – Platzbedingungen im Augenblick nicht so zurecht kam, wechselte sich „stande pedes“ rechtzeitig selbst aus und der Eingewechselte füllte dieses Manko im positiven Sinne umgehend aus. Dies so beizubehalten, sollte auch zukünftig unsere Marschroute sein.

Nach diesem 2. Spieltag finden wir uns in der Tabelle mit 3:1 Punkten auf dem 2. Platz wieder: mit einem Spiel Rückstand auf den souverän auftretenden Tabellenführer Durlach. Allerdings sitzen uns die Verfolger mit ebenso nur einer Niederlage mehr heftiglich im Nacken. Es wird sehr spannend werden in dieser Saison. Erst ab Rang 5 gestaltet sich das Punktekonto mit 2:2 ausgeglichen.

Wir sind um Erfahrungen reicher und können gestärkt mit neuen Einsichten in den nächsten Spieltag gehen. Wir sind selbstbewußt und erfahren genug, den Herausforderungen gewachsen zu sein!

Es spielten: Mario, Rita, Sorin, Oliver, Andrzej, Chris und Franz.

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1. Spieltag:

Das Bühler Team trat mit 6 Spielern die neue Saison und den Spieltag an. Von links: Sorin Toader-Trichita, Peter Anders, Franz Bröckl, Chris Rapp, Spieler-Coach Oliver Anders und unten Andrzej Graeser.

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Man kann den Auftritt als sehr geschlossen, selbstbewußt und überzeugend bezeichnen. Dem unerwartet klaren 4:1 – Sieg gegen BC KA 2 folgte ein lustbetonter 5:0 – Sieg gegen den SSV Neureut 1.

Mit 9:1 Siegen haben wir zunächst einmal die alleinige Tabellenführung übernommen. Es folgen unsere Sportfreunde aus Durlach und Ötisheim 1 mit je 8:2 Siegen, mit 11 Kugelvorteilen für Durlach.

Gegen zwei Karlsruher Doubletten waren unsere Formationen hart und zeitintensiv gefordert. Sie wurden jedoch mit zwei zu 12 – Siegen für ihre hochgehaltene Konzentrationsfähigkeit und ihren ausgeprägten Siegeswillen belohnt. Die Neureuter konnten lediglich in einem Triplette hart Paroli bieten. Auch diese Partie war die längste der Runde und konnte siegreich zu 12 gewonnen werden.

Die erkannten Defizite in den Tripletten der vergangen Saison konnten überzeugend behoben werden. Das Miteinander war Spürbar und auch Sichtbar – es strahlte nach Außen und war für unsere Gegner wahrnehmbar: es wurde stetig analysiert und entschieden, es wurde aufgemuntert und bestärkt und es wurde gratuliert und bestätigt. Die gegenseitige Ansprache hat wieder seinen angestammten Platz in unserer Mitte gefunden und wird sich auch zukünftig wieder etablieren. Die Aussprachen nach den jeweilgen Spielen sowie nach Abschluß des Spieltages zogen noch einmal Bilanz, – in einer sehr freundschaftlichen und zugewandten Atmosphäre. Coach Oliver hat dies dann auch  zum Ausdruck und zum Abschluß gebracht (zitiert):

„Trotz einiger Umstellungen und neuen Formationen gelang der 1. Mannschaft, durch eine geschlossene Teamleistung, eine erfolgreiche Heimpremiere. Jeder einzelne Spieler trug dazu bei, dass insgesamt zwei deutliche Siege erspielt wurden. Wobei die Höhe der Siege etwas darüber hinweg täuscht, dass es ein paar hart umkämpfte und enge Spiele gab, die auch anders hätten ausgehen können. Was den nächsten Spieltag anbelangt, sollten wir die Euphorie in die nächsten Spiele mitnehmen, uns jedoch nicht zu sehr mit der Tabelle beschäftigen und jedes Spiel von Neuem konzentriert angehen.“

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