Unsere internen Turniere in 2011

Vereinsmeister 2011 Tête-á-tête wird Peter Anders

In einem spannenden Finalspiel gewinnt Peter Anders gegen Margarethe Frauendorff.

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Bericht von Udo Mülberg:

Am Montag, dem 3. Oktober, hatte der Bühler Boule-Club alle seine Mitglieder zur Vereinsmeisterschaft 2011 im Tête-á-Tête auf sein schönes Spielgelände in den Waldhägenich eingeladen. Ein wunderschöner Herbsttag umrahmte das Turnier und sorgte auch für gute Stimmung.

Versteht der badische Volksmund in Grenznähe zu Frankreich unter einem Tête-á-Tête, ein vertrauliches Zusammensein unter vier Augen, so bezeichnet beim Boule-Spiel der Begriff Tête-á-Tête die Spielkonstellation Eins gegen Eins. Bei diesem Spiel hat der Spieler einen Vorteil, der sowohl seine Boulekugel möglichst nah an die kleine Zielkugel ­- auch Schweinchen genannt – legen kann, als auch die vielfältigen Techniken beherrscht, eine sehr gut gelegte Kugel des Gegners durch einen treffsicheren Kugelwurf aus dem Weg zu räumen. Fairer sportlicher Umgang ist erwünscht, Vertraulichkeit nicht unbedingt von Vorteil. Denn nur einer von beiden kann bei diesem Wettkampf den Sieg erringen. Wer zuerst 13 Punkte erreicht gewinnt das Spiel.

Der zweite Vorsitzende des Bühler Boule-Clubs, Daniel Laffargue, freute sich nicht nur darüber, dass ein Drittel der Mitglieder (insgesamt waren es 22) sich zur Vereinsmeisterschaft im Tête-á-Tête eingefunden hatte, sondern auch über die zahlreichen helfenden Hände, die für das leibliche Wohl liebenswürdig sorgten. Er eröffnete das Turnier und wünschte allen Teilnehmer bei diesen schönen Rahmenbedingungen viel Spaß und spannende Spiele. Da der Vorjahressieger Oliver Anders aus zeitlichen Gründen seinen Titel nicht verteidigen konnte, war das Rennen um die Meisterschaft offener. Die einzelnen Spielpaarungen wurden ausgelost. Jeder Spieler musste in der Vorrunde vier Spiele bestreiten. Das führte zu einer ausgewogene Chancenverteilung zwischen den Spielern mit unterschiedlichen Spielstärken. Nach dem Ende der Vorrunde rückten die Punktbesten acht in das Viertelfinale. Hier kämpften mit Leidenschaft Hannelore Storz, Andreas Meinhardt, Margarethe Frauendorff, Antonius Fröhlich, Mario Werner, Ina Stenftenagel-Rapp, Udo Mülberg und Peter Anders um den Einzug ins Halbfinale. Diese Spiele um den Einzug ins Halbfinale erfüllten die Erwartungen der anwesenden Boulefreunde. Es wurde engagiert um jeden Punkt gerungen. Die Nervenstärke der einzelnen Spieler, gepaart mit der Tagesform, erwies sich als spielentscheidend. Andreas Meinhardt, Ina Stenftenagel-Rapp, Peter Anders und Margarethe Frauendorff gewannen ihre Spiele und zogen ins Halbfinale ein. Ein klarer Favorit war nach dem Halbfinale nicht auszumachen. Alle vier Halbfinalisten waren von ihrem Können her in der Lage Vereinsmeister zu werden. Den Sprung ins Finalspiel schafften nach reizvollen Spielen Margarethe Frauendorff und Peter Anders. Der Spielverlauf  im Finale zeigte zuerst eine ausgeglichene Chancenauswertung beider Finalisten. Erst im letzten Spieldrittel konnte sich Peter Anders Vorteile heraus spielen. Mit 13:9 Punkten gewann er das Spiel. Daniel Laffargue gratulierte dem neuen Vereinsmeister und der Vizemeisterin zu ihren, Erfolgen. Der Meistertitel, das sei erwähnt noch einmal erwähnt, bleibt im Hause Anders. Den Titel 2010 in der Formation Tête-á-Tête gewann sein Sohn Oliver.

 

Oliver Anders und Antonius Fröhlich sind unsere Vereinsmeister im Doublette 2011

Es war ein sehr schöner Frühlingsnachmittag, der Samstag 9. April 2011. 31 Mitglieder fanden sich auf unserem Clubgelände ein, um den Vereinsmeister im Doublette supermêlée 2011 auszuspielen. Dies war für diese Art des Wettbewerbs eine erstaunlich hohe Anteilnahme. Zum ersten Mal konnten wir Margarethe sowie Hannelore und Klaus begrüßen, die vor 2 Jahren bzw. in dieser Saison zu uns gestoßen sind. Auch das Altmitglied Jacques tauchte aus der Versenkung wieder auf und stellte sich der Aufgabe. Unser jüngstes Mitglied Malte, Sohn von Thomas, war mit großem Ehrgeiz bei der Sache und wetteiferte mit den Senioren. Und Gerhard, Bruder von Herbert, ließ es sich nicht nehmen und reiste aus Freiburg an, um seine Ambitionen auszuleben.

Es wurden 3 Runden bei freier Partnerzulosung gespielt und dies nahm schon einmal seine Zeit in Anspruch. Es gab zwar auch kurze und schmerzlose Spiele, die Mehrzahl jedoch war bei gutem Niveau hart umkämpft. Daraufhin wurde eine Tabelle nach folgenden Kriterien erstellt: gewonnene Spiele und positive Punktedifferenz. Die 8 Erstplatzieren hatten sich nun für die beiden Halbfinals qualifiziert. Durch Zulosung kam es letztendlich zu folgenden Paarungen:

1. Halbfinale: Oliver & Antonius  vs.  Frank & Franz 13 : 2
2. Halbfinale: Rita & Margarethe  vs.  Mario W. & Chris  6 : 13

Das Finale stand erstaunlich schnell fest:

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Finale: Oliver & Antonius  vs.  Mario W. & Chris 13 : 2
Vereinsmeister Oliver Anders & Antonius Fröhlich

Unseren herzlichen Glückwunsch an die beiden verdienten Sieger!

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Diesen Ausgang hatte nicht jeder der Anwesenden auf seiner Rechnung. Für Oliver war es ein schon bekanntes Gefühl, für den Antonius aber bestimmt eine Sternstunde in unserer Sportart.

Es war – wieder einmal – eine gelungene Veranstaltung! Bedanken wollen wir uns bei allen, die daran Anteil genommen und mitgewirkt haben: als Spielerinnen und Spieler, als Begleitung und Zuschauer, als Kuchen- und Salatespender. Jede/jeder gibt ein Wenig und Alle haben ein Viel an Spaß und Freude. So soll es sein!

Es wurden eine Vielzahl an Fotos gemacht; von mir und auch besonders von Sorin. Alle hier wiederzugeben wäre sehr speicherintensiv. Deshalb habe ich sie auf Facebook hinterlegt. Folgt dem nachstehenden link und ihr könnt sie in Ruhe anschauen und euch daran erfreuen. Es besteht für euch keinerlei Gefahr dabei. Ihr kommt direkt und ausschließlich in die Galerie – ohne euch anmelden und/oder registrieren zu müssen.

http://www.facebook.com/album.php?aid=30692&id=100001670325963&l=0c93d598cc

 

Vereinsmeisterschaft Tête-á-tête 2010

Diese Vereinsmeisterschaft war ein voller Erfolg!

Fotos von Chris

Das Wetter spielte mit und bescherte einen für die Jahreszeit wahrlich „heißen Tag“. Die Würdigung durch die Mitglieder war so hoch wie nie zuvor: 22 Spielerinnen und Spieler unseres Vereins bewarben sich um den Titel. Ehepartner, Freundinnen und Freude, ja ganze Familien mit Kleinkindern besuchten das herbstlich angehauchte Boule-Gelände an der Hägenichstraße.

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Die Atmosphäre vor Spielbeginn war – im positiven Sinne – erwartungsvoll angespannt. Es war zu spüren: jedes Mitglied war angetreten, um sein Bestes zu geben, um respektabel abzuschneiden, um möglichst viele Spiele zu gewinnen oder den Arrivierten zumindest einen harten Kampf um die Siegpunkte zu liefern.

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Im Verlaufe der ersten beiden Vorrunden lockerte sich das Stimmungsbild dann merklich auf, zeichnete sich doch schon für den Einen oder Anderen deutlich ab, in welche Richtung es am heutigen Tag gehen würde: „Qualifikation“ oder „Zuschauen, Anfeuern, gute Aktionen mit Applaus belohnen“.

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Oben: Völlig entspannt zwischen den Spielen Else und Franz, in der Erkenntis, daß heute nicht ihr Tag war.

Unten: Fachkundige Beobachter, Thomas und Udo, und ein konzentrierter Frank, der auf sein nächsten Opfer wartet.

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Alle Vorstände des BBC waren als Spieler (und Turnierleitung) dabei; der Schriftführer Udo dann verspätet auch als Zuschauer. Von der 1. Mannschaft fehlte bedauerlicherweise nur Margarethe. Auch die 2. Mannschaft war bis auf Fabrice komplett vertreten. Von der 3. Mannschaft waren lediglich Valentin und Manfred nicht vor Ort. Unsere Senioren wurden bestens vertreten durch Klaus Seiter und Fred Nothelfer. Von den „Neuen“ war letztendlich Antonius Fröhlich derjenige, der mit Rang 9 die Endrunden nur sehr knapp verpaßt hat.

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Oben: Antonius gönnt sich nach hartem Kampf eine kleine Erfrischung.

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Oben: Analyst Udo rätselt zusammen mit Thomas über dessen überraschendes vorzeitiges Ausscheiden

4 Vorrunden waren also zu spielen – bei vorab erfolgter Zulosung eines jeweils neuen Gegners. Diese Vorrundenspiele garantierten den „neuen“ oder „weniger geübten“ Mitgliedern sowie den Hobby- und Freizeit-Spielern  eine Mindestanzahl an Spielen, womit der Nachmittag auch für sie sinnvoll ausgestaltet war. Schon in dieser Turnierphase kam es zum Aufeinandertreffen von Aktiven, die so durchaus auch das Endspiel hätten bestreiten können.

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Oben: Ina spielte an diesem Tag ausgezeichnet und schloß die Vorrunde als Zweite ab.

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Oben: Eines der Viertelfinals war die Begegnung Rita gegen Sorin.

Die 8 besten Akteure qualifizierten sich für das Viertelfinale, wobei die gewonnen Spiele sowie die erreichten Pluspunkte der verlorenen Spiele zur Anrechnung kamen. Es waren dies in folgender Reihenfolge: Mario Werner, Ina Stenftenagel-Rapp, Oliver Anders, Frank Reimann, Rolf Rohrbacher.Laskowski, Chris Rapp, Rita Schneider und Sorin Toader. Nun wurde erneut gelost und es kam zu folgenden Viertelfinalbegegnungen: Rita : Sorin, Ina : Oliver, Rolf : Mario und Chris gegen Frank. Die „Grünen“ gewannen jeweils ihr Spiel und zogen damit in das Halbfinale ein.

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Oben: Ein weiteres Viertelfinale: Rolf gegen Mario

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Oben: Zwischendurch sorgte Peter Anders für das leibliche Wohl aller Anwesenden: er grillte was das Zeug (und die Kühltruhe) hergab. Auch wurden einige gespendete Salate und Kuchen offeriert und in Verbindung mit einer guten Tasse Kaffee sowie allen nur erdenklichen Sorten von kalten Getränken war die Veranstaltung auch in dieser Hinsicht bemerkenswert.
Es kam nun zu folgenden Halbfinalbegegnungen:
  • Rita Schneider  gegen Oli Anders                      4:13
  • Frank Reimann gegen Mario Werner               13:6
Es sollte nicht sein, daß das Ehepaar Rita und Mario das Finale bestreiten konnten! Als stetige und routinierte Turnier- und Meisterschaftenspieler zählten sie auch in diesem Jahr zu den Leistungsträgern des Vereins an sich sowie natürlich auch für die 1. Mannschaft .
Unser Frank kann durchaus als Phänomen bezeichnet werden. Gegen ihn zu verlieren ist alles andere als eine Schande! Über viele Jahre hinweg „legt“ der  Senior konstant und ohne Nerven seine Kugeln, daß es eine wahre Freude ist! Auch war und ist er einer derjenigen, die ständig 3 bis 5 mal die Woche auf unserem Platz stehen und somit ein Garant für soziale und spielerische Kontakte darstellt. Auch dafür sollten wir ihm unseren Respekt und Dank zollen!
Junior Oliver Anders, seines Zeichens derzeit Student der Volkswirtschaft in Freiburg, konnte durchaus im Finale erwartet werden. Auch er spielt viele Turniere und Meisterschaften und hat dort schon so einige beachtliche Erfolge erzielt. Als Kapitän und Spieler der 1. Mannschaft mag es für ihn – diese Bemerkung sei erlaubt – in dieser Saison nicht ganz so gelaufen sein, wie er sich das vielleicht selbst erhofft hat. In seiner Lebensphase und -entwicklung ist dies allerdings nur all zu verständlich. In einer solchen muß man Prioritäten setzen, die da lauten: Studium vor Sport! Nichts anderes haben seine Clubkollegen von ihm erwartet! Mehr sollte er auch von sich selbst nicht erwarten!
Für das Finale haben sich also qualifiziert ein Senior gegen einen Junior: Frank gegen Oliver. Besser hätte es aus dramaturgischer Sicht gar nicht laufen können!

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Oben: Oliver in den Abendstunden im Finale
Unten: Frank, noch am Nachmittag, in seiner typischen „Legepositur“
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Das Finale gewann Oliver mit 13: 6 gegen Frank.

Der Vereinsmeister 2010 des Bühler Boule-Club e.V. in der Formation Tête-á-tête heißt Oliver Anders.

Ihm und dem Vizemeister Frank Reimann ein herzliches Dankeschön für ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung und für ihr Engagement in dieser Saison!

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Oben: Das obligate Siegerfoto nach der Ehrung.

 

Die weiteren Platzierungen:

Zwei 3. Plätze für Rita Schneider und Mario Werner (Halbfinalisten)

Vier geteilte 5. Plätze für Chris Rapp, Ina Stenftenagel-Rapp, Rolf Rohrbacher-Laskowski und Sorin Toader (Viertelfinalisten)

09. Rang für Antonius Fröhlich

10. Rang für den Titelträger in 2009 Andrzej Graeser

11. Rang für Franz Bröckl

12. Rang für Mario Wendel

13. Rang für Peter Reh

14. Rang für Daniel Laffargue

15. Rang für Helmut Straub

16. Rang für Fred Nothelfer

17. Rang für Andreas Meinhardt

18. Rang für Klaus Seiter

19. Rang für Herbert Ernst

20. Rang für Else Reimann

21. Rang für Thoams Feist-Götz

22. Rang für Betina Bauer

Allen noch einmal ein „Dankeschön“ für ihre Teilnahme und

im nachsten Jahr 2011 auf ein Neues!